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Blog

Brexit-Herausforderungen mit Intelligent Automation überwinden

Täglich sind die Nachrichten geprägt von Berichten über Probleme, Verzögerungen und Kosten im Zusammenhang mit BREXIT-bedingten Prozessen. Gleichzeitig hören wir aus erster Hand, von unseren eigenen Kunden und Interessenten, von den Herausforderungen. Dies macht uns mehr als bewusst, mit welchen Problemen Unternehmen konfrontiert sind:

  • Für eine Just-in-time-Supply-Chain wird das 80-Fache an Zollformularen benötigt
  • Fehlerhafte Dokumente sorgen für verzögerte Lieferungen oder deren Storno
  • Hunderte von zusätzlichen Mitarbeitern müssen Zolldaten übertragen und zugehörige Serviceprobleme lösen

Dies sind nur einige der Probleme, mit denen der BREXIT Export-, Import- und Logistikunternehmen belastet. Es ist also nicht verwunderlich, wenn sich viele Unternehmen angesichts der schier unüberwindlich scheinenden Probleme geschlagen geben.

Aber es gibt Hoffnung. Eine neue Generation intelligenter Automatisierungslösungen ermöglicht es, die durch den BREXIT verursachten Schreibarbeiten zu bewältigen und Workflows an die immer komplizierteren Import- und Exportverfahren anzupassen. Um mit den aktuellen und zukünftigen Skalierungsanforderungen aufgrund des BREXITS Schritt halten zu können, sollte eine erweiterte Intelligent-Automation-Plattform über drei Fähigkeiten verfügen.

Dokumenten Intelligenz

Eines der Hauptärgernisse, die den Unternehmen durch den BREXIT entstanden, ist der zunehmende Aufwand an Schreibarbeit. Eine wichtige Voraussetzung für die Automatisierung des Handels nach dem BREXIT ist deshalb ein System, das sowohl physische als auch digitale Dokumente verarbeiten und wichtige Daten extrahieren kann. Um die Informationserfassung zu beschleunigen und zu skalieren, achten Sie auf Funktionen wie kognitive Erfassung und künstliche Intelligenz (KI).

Kognitive Erfassung kombiniert eine Reihe von Verarbeitungstechnologien, wie OCR (optische Zeichenerkennung) und Musterabgleich, um die Erfassung, Analyse und Integration sowohl strukturierter als auch unstrukturierter Daten auf intelligente Weise zu automatisieren. Der BREXIT hat die Zahl komplexer Dokumente erhöht, mit denen Unternehmen arbeiten müssen, z. B. CMR-Frachtbriefe, Rechnungen und Einheitspapiere (C88). Werden diese manuell verarbeitet, führt dies zu Verzögerungen, erhöhten Kosten und mehr Fehlern. Andererseits können Unternehmen jedoch mit kognitiver Erfassung Daten aus diesen Dokumenten automatisch auslesen und übernehmen und so für einen reibungslosen Geschäftsbetrieb sorgen.

Künstliche Intelligenz optimiert die Geschäftsregeln, die ein wesentlicher Teil der Dokumentenverarbeitung sind, anhand von Algorithmen, um verschiedene Informationen auf der Grundlage von Trainingsets schnell zu identifizieren und zu klassifizieren. Ein KI-gestütztes System ist viel schneller als Codes zu schreiben oder sich auf Skripte zur Identifizierung und Verarbeitung von Dokumenten und Daten zu verlassen. Ihre Intelligent-Automation-Plattform sollte über KI-Technologie verfügen und natürliche Sprache verarbeiten können, sodass ihre Roboter eingehende Dokumente oder E-Mails „lesen“ und der entsprechenden Lieferung, einer Auftragsnummer oder einem Datensatz in Ihrem ERP-System zuordnen können. Falls die KI keine Übereinstimmung findet, werden die Dokumente sofort an einen Mitarbeiter weitergeleitet. Das System „lernt“ kontinuierlich auf Grundlage von Ausnahmen hinzu und verbessert so seine Fähigkeit, zukünftig mit ähnlichen Dokumenten und Mitteilungen umzugehen.

Verbundene Systeme

Mit dem BREXIT kommen weitere Schritte, Integrationspunkte und Anforderungen zu bereits komplexen Prozessen hinzu, die verschiedene Unternehmen, Organisationen und Anwendungen umfassen. So werden beispielsweise Zollsysteme, die speziell auf den EU-Binnenmarkt abgestellt wurden, aktualisiert oder ersetzt, um internationale Handelsanforderungen zu modellieren. Ebenso haben Anbieter von Logistiksoftware neue Schnittstellen und Datenformate als Teil ihrer BREXIT-Strategie eingeführt. Um Unternehmen in diesem neuen Modell zu unterstützen, muss eine Intelligent-Automation-Plattform in der Lage sein, separate Systeme zu verknüpfen und Workflows zu koordinieren.

Integration ist eine Kernkompetenz jeder Plattform, die Handelsabläufe skalieren und automatisieren kann. Das System muss in der Lage sein, sowohl einfache Szenarien zu unterstützen, wie das Verbinden eines Posteingangs, um eingehende E-Mails zu lesen, als auch kompliziertere, wie die Tiefenintegration mit ERP- und Buchhaltungssystemen. Die besten Plattformen verfügen über die Fähigkeit, Tastenanschläge in einem herkömmlichen Client oder einer Web-Benutzeroberfläche zu simulieren und sich mit den neuesten RESTful-Webservices zu verbinden, um beliebige Integrationsanforderungen zu erfüllen.

Technologische Ökosysteme gibt es in jedem Unternehmen. Die Intelligent-Automation-Plattform sollte sich nahtlos über vorgefertigte Adapter einfügen, die die Verbindung zu den Kernsystemen herstellen. Dazu gehört die Bereitstellung und Skalierung auf einer Cloud-Plattform Ihrer Wahl, sodass das Unternehmen die Effizienz und die geringen Kosten von Plattformen wie Microsoft Azure und Amazon Web Services nutzen kann. Falls Ihre Prioritäten auf beschleunigter Wertschöpfung bei minimalem Verwaltungsaufwand liegen, sollten Sie SaaS-Angebote (Software-as-a-Service) evaluieren, bei denen die Systemverwaltung durch den Anbieter erfolgt.

Prozessorchestrierung

Der BREXIT hat bestehende Workflows verändert, z. B. welche Informationen für den Transport von Gütern zwischen der EU und Großbritannien erforderlich sind. Es wurden auch gänzlich neue Anforderungen eingeführt, wie zum Beispiel das Nordirland-Protokoll und die Kent-Zugangsgenehmigung (Kent Access Permit) für Lkws. Um Schritt halten zu können, müssen Unternehmen ihre routinemäßigen Workflows automatisieren und ihre Geschäftsprozesse optimieren.

Die Prozessorchestrierung modelliert, verwaltet und überwacht die verschiedenen Akteure und Systeme in einem Workflow. Geschäftsprozessanalyse definiert die grundlegenden Schritte, die erforderlich sind. Dabei werden Regeln und SLAs (Service Level Agreements) eingebettet, um eine erfolgreiche Ausführung zu gewährleisten. Durch die Überwachung von Zeit, Ressourcen und Kosten, die mit jedem Schritt verknüpft sind, können Unternehmen problemlos Chancen zur Verbesserung der Effizienz erkennen. Ebenso vereinfacht eine Intelligent-Automation-Plattform mit geringem oder keinem Code das Hinzufügen eines neuen Schritts zu einem Prozess oder das Ändern eines bestehenden, und das ohne einen langwierigen Entwicklungszyklus. Die Prozessorchestrierung sorgt für die nötige Flexibilität, um sich an komplexe Prozesse anzupassen und neuen Anforderungen zu entsprechen.

Aufgabenautomatisierung setzt Software-Roboter ein, um herkömmlich manuelle Aufgaben zu ersetzen oder zu ergänzen. Der BREXIThat eine Reihe arbeitsintensiver Tätigkeiten erforderlich gemacht, z. B. die Eingabe von Daten, das Suchen nach Warencodes und das Ausfüllen von Formularen. Mit Robotic Process Automation (RPA) können Unternehmen mithilfe einer Armee von Automatisierungsrobotern die Kapazität erhöhen, ohne die Kosten und den Aufwand, die mit einer Erweiterung ihrer Belegschaft einhergehen würden. Egal, ob Sie E-Mails beantworten müssen, Auftragsdaten suchen, Warencodes heraussuchen oder Importdaten in einer Zollanmeldung versenden, Roboter erledigen die dazu gehörenden, zeitaufwendigen Routineaufgaben schnell. Mitarbeiter können sich stattdessen auf höherwertige Tätigkeiten im Kundenservice und bei Entscheidungsfindungen konzentrieren. Falls Mitarbeiter mit dem System in Beziehung treten müssen, können sie dies über eine intuitive mobile oder Web-Benutzeroberfläche tun, auf die von überall zugegriffen werden kann. Sie können sogar ankommende Pakete oder Dokumente mit ihrem Mobilgerät scannen.

Die Herausforderungen des BREXIT auf intelligente Weise automatisieren

Eine Intelligent-Automation-Plattform mit Funktionen wie KI-Klassifizierung, kognitiver Erfassung, Backend-Integration und Prozessorchestrierung bietet Unternehmen eine elegante und flexible Lösung. Eine skalierbare End-to-End-Automatisierung, die in der Lage ist, die Erfordernisse und Herausforderungen des BREXIT zu bewältigen, wird Realität.

Viele Brexit-Prozesse erfordern einen vollständigen und einheitlichen Satz von Dokumenten, bevor sie umgesetzt werden können. Die neue Generation von Intelligent-Automation-Plattformen ist in der Lage, eingegangene Herkunftsnachweise, CMR-Frachtbriefe, C88-Dokumente und Rechnungen zusammenzustellen und ihre Korrektheit zu bestätigen, um Deklarationspflichten nachzukommen. Mit mehr als 60 Feldern allein im C88-Dokument führt eine manuelle Verarbeitung zu bedeutend höheren Kosten und erhöht die Anfälligkeit für Fehler und Risiken, was die Lieferung verzögert.

Der BREXIT mag die Art und Weise ändern, wie wir miteinander Handel treiben, aber eine leistungsstarke Intelligent-Automation-Plattform beschleunigt die Formularverarbeitung, die Dateneingabe und erforderliche Abgleiche. Unternehmen, die sich mit den entsprechenden Tools und Technologien ausstatten, können die im Zusammenhang mit dem BREXIT auftretenden Probleme leicht überwinden und sind bereit, schon heute nach dem Motto „Work like Tomorrow“ zu agieren.